Alt & Jung – Hand in Hand

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Am Anfang des Bürgerdialogs beschäftigte sich unser Team mit der Frage – wie wollen wir in Zukunft wohnen? Wo sehen wir Verbesserungspotenzial? Ein wichtiger Aspekt dabei – Steinmauern möchte auch in Zukunft Dorf bleiben.

Wichtige Themen waren für uns daher die Aktivierung der alten Bausubstanz im ältesten Dorfteil und das Ausschöpfen der dortigen Verdichtungspotenziale, um unnötige neue Flächenversiegelung zu vermeiden. Dabei gilt es auch Lösungen für die komplizierten Zufahrtssituationen der hintereinander liegenden Grundstücke zu finden. Viele Grundstücke sind momentan sehr groß und mit zunehmendem Alter der Bewohner, aber auch wegen Zeitmangel, immer schwerer zu bewirtschaften und zu pflegen. Im Gespräch kam der Wunsch nach Bauformen auf kleinerer Gesamtfläche (Bsp. Reihenhäuser) und  Wohnmöglichkeiten mit weniger Verantwortung auf, zum Beispiel mit Entlastung der Bewohner durch Inanspruchnahme von Serviceleistungen. Ein Hausmeister könnte diverse Aufgaben übernehmen, oder es könnte Regelungen innerhalb einer kleinen Wohngruppe geben. Auch die Idee von Gemeinschaftsgärten wurde diskutiert, die von Interessengruppen bewirtschaftet werden und sich im Dorf verstreut befinden könnten. Dies könnte ein Gemüsebeet sein, ein Blumengarten oder gar ein kleiner Spielplatz.

Die Integration von Flüchtlingen wurde als vorgegebene Rahmenbedingung diskutiert. Unserer Gruppe war eine dezentrale Unterbringung der Neuankömmlinge sehr wichtig. Gemeinsame Veranstaltungen wie das Begegnungscafé und das gut ausgebildete Vereinsleben tragen bereits einen wichtigen Teil zur Integration bei. Vielleicht könnte es in Zukunft auch temporäre Projekte geben, bei welchen Flüchtlinge und Steinmauerer  etwas zusammen entwickeln und umsetzen.
Eine Konzeptidee war, mehr Begegnungsräume im Freien zu schaffen, die für alle Generationen Möglichkeiten bieten und gleichzeitig aber unverbindlich sind. Beispiele hierfür waren unter anderem Schachspieltische im Freien, oder ein Bouleplatz. Das jetzige Zentrum von Steinmauern soll noch mehr gestärkt werden.
Generationengerechtes Bauen, Wohnflächentausch, Vermeiden von unnötiger Flächenversiegelung und das Denken in Quartieren waren die wichtigsten Punkte für unser Szenario, Steinmauern in Zukunft, Alt und Jung, Hand in Hand.

Vielen Dank an alle Gruppenmitglieder,

Hannah und Mariam

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