Bewegungen und Interaktionen in Steinmauern

In diesem Artikel erläutert die Studentin Justine ihre Analyseergebnisse und erste Ideen für Steinmauern.

Guten Tag an Alle!

Zuerst, während unserer Exkursion in Steinmauern, haben wir alle eine „Mental Map“ entwickelt, um unsere ersten Eindrücke vom Dorf festzuhalten. Dafür habe ich einerseits mit dem vorhandenen Flächennutzungsplan gearbeitet. Andererseits habe ich versucht, meine Gefühle während der Dorfspaziergänge zeichnerisch festzuhalten. Deshalb ist meine Mental Map zweigeteilt.

mental_map_p1-2_borsenbergermental_map_p2-2_borsenberger

Der Flächennutzungsplan zeigt eine Teilung des Dorfes in Nord und Süd. Man kann vier Hauptbereiche erkennen: Wohnsiedlungen und Gewerbegebiete im Süden, Gemeindegebiete und Mischnutzungen im Norden. Der Rest ist für Wasser und Landwirtschaft vorgesehen. 

Auch bei unseren Spaziergängen ist mir diese Teilung aufgefallen. Ich habe verstanden, dass Steinmauern früher sehr von Wasser geprägt und davon abhängig war. Wir haben das Flößermuseum besichtigt und sind den Murgkanal entlang bis zum Baggersee gegangen: Wasser ist zwar noch vorhanden und mit seinen Grünanlagen schön umrahmt, aber vom Dorf aus nicht mehr sichtbar.

Steinmauern ist vielleicht vergleichbar mit einer Art „Wasserlandschaft“. Heute sind die Straßen das, was die Wasserläufe einmal für das Dorf waren; Siedlungen sind die neuen Sümpfe, weil man sich dort verlieren kann, und der nördlichen Dorfteil ist ein Wald mit unterschiedlichen Baumarten und Bächen. So sehe ich die Landschaft in Steinmauern: mit vielen Strömungen aber wenig Interaktion mit der umgebenden Landschaft und zwischen den einzelnen Dorfteilen.

konzept_presentation_jpg

konzept_presentation_jpg2

Nach einer zweiten Analyse, habe ich mich auf die Themen Bewegung und Interaktionen konzentriert und mich mit Treffpunkten in Steinmauern beschäftigt. Dabei fiel mir auf, dass eine Diagonale durchs Dorf die vorhandenen Treffpunkte verbindet.

Das Dorf teilt sich außerdem in fünf verschiedene Teile: zwei im Norden und drei Teile im Süden: die älteste Siedlung, die neue Siedlung (ab 2010) und die Gewerbegebiete. Mein Ziel ist es, den verschiedenen Teilen eine starke Identität wieder zu geben und ein erreichbares Zentrum für alle zu entwickeln, um Steinmauern eine neue Einheit zu geben.

Wenn Sie noch andere Ideen, Vorschlägen oder Frage haben, sagen Sie es ruhig in dem Kommentar Bereich!

Vielen Dank,
Justine

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