Die Zukunft und Steinmauern

Liebe Steinmauerner,

bevor ich von meiner Analyse auf mein Konzept kam, habe ich mich gefragt: Welche Entwicklungen werden bis 2050 stattfinden? Wie wirkt sich das auf die Gesellschaft aus? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für den Ort?

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Drei Themen erschienen mir wichtig:

  1. Mobilität – die Tendenz geht in Richtung umweltschonende Technologien und gesteigertem Komfort
  2. Gesundheit – das Bewusstsein für Natur und Umwelt steigt in vielen Bereichen an, wie z.B. in der Ernährung
  3. Arbeit – mehr flexible Arbeitnehmer durch flächendeckende Vernetzung auf der einen Seite, Nachteil einer digitalen Parallelwelt auf der anderen Seite

Von diesen drei Themenschwerpunkten ausgehend, habe ich versucht, Rückschlüsse auf Steinmauern 2050 zu ziehen.

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Steinmauern besitzt eine Vielfalt an grünen Flächen, die unterschiedlich genutzt werden können. Jedoch gibt es Flächen, die genauer definiert werden müssen, ob sie Rückzugsorte oder Begegnungsräume, Nutzflächen oder wilde Wiesen, private oder öffentliche Flächen sind. Der ‚Grüne Ring‚ definiert die gemeinschaftlichen Freiflächen. Die Spazierwege und die an ihnen aufgefädelten Nutzungen sollen das Gefühl für eine gemeinschaftlich genutzte Natur stärken.

Das Dorfmobil, ein leises Elektroauto, soll so manche Garage überflüssig machen. Es könnte an verschiedenen Standorten jederzeit verfügbar sein. Und wer weiß, vielleicht wird es irgendwann von allein auf Bestellung vorfahren… Damit keine unattraktiven Parkhäuser für selbstfahrende Gemeinschaftsautos entstehen, sollten sie in Zukunft als Tiefgaragen ihre Dachfläche für andere Nutzungen zur Verfügung stellen.

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Um die unterschiedlichen Dorfteile auch funktional zu verbinden, sollen die in den Ansätzen schon vorhandenen Nutzungen durch weitere ergänzt werden. Die sich ausbildenden Bereiche haben unterschiedliche Charaktere, je nach Lage und angesiedelten Nutzungen. Die verbindende Straße soll durch Baumwuchs und Ausnutzung ihrer vollen Breite auf besondere Weise hervorgehoben werden. Die ‚Zentrale Achse‚ bildet somit ein Rückrat mit den wichtigsten Einrichtungen der Steinmauerner.

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Ein besonders hohes Potential der Nachverdichtung birgt das alte Dorf. Dieses Potential soll ausgeschöpft werden, wobei vor allen Dingen neuer Wohnraum geschaffen werden kann. Zwei Punkte sind hierbei zu beachten: Erstens soll der künftige Wohnraum unterschiedliche Generationen ansprechen und deren Anforderungen erfüllen können. Zweitens soll die charakteristische Baustruktur des Straßendorfes auch weiterhin erhalten und lesbar bleiben.

Zuletzt wünsche ich mir für Steinmauern, dass die verschiedenen Dorfteile auch in Zukunft funktionieren und sich zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügen.

Wenn sich bei Ihnen Fragen zu meiner Arbeit ergeben haben, oder Anmerkungen, dann zögern Sie nicht mit ihrem Kommentar.

Ich freue mich über Ihr Feedback!
Hanna

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