‚Connective Zones‘ Steinmauern

In diesem Beitrag erklärt Hanna, mit welchen Maßnahmen sie Steinmauern verändern will.

Hallo liebe Steinmauerer!

Was passiert denn bis 2050? Tatsächlich bringen die vorausgesagten Veränderungen im Gesundheitsbewusstsein der Menschen, in der Mobilität und im Arbeitswesen Vorteile für Steinmauern, da der Ort bereits wichtige Potenziale besitzt.

Mein Konzept ist es, diese Potenziale, die ich in Steinmauern sehe, weiter auszubauen. Ich möchte Räume weiterentwickeln und dadurch Begegnungen und Kommunikation fördern, ohne diese aufzuzwingen. Daraus entstand mein Titel ‚Connective Zones‘.

Mein Zukunftsszenario für Steinmauern setzt sich aus folgenden Maßnahmen zusammen:

Der„Grüne Ring“: Die vielfältigen Grünräume um das Dorf werden durch zusammenhängende Spazierwege miteinander verbunden und bieten immer wieder Möglichkeiten zur Begegnung. Ein besonderer Teil des Rings ist der Murg-Spaziergang, der vom Flößermuseum aus entlang der Altmurg und Murg führt und dem Spaziergänger die Geschichte Steinmauerns peu-a-peu näher bringt.

Die „Zentrale Achse“:  Durch die Verteilung der wichtigesten Versorgungszentren des Dorfes, dem Supermarkt im Süden, dem Kindergarten an den Hoperwiesen und vieler sozialer und kultureller Nutzungen im Norden, besteht bereits eine lineare Achse, die stark und täglich frequentiert wird. Sie stärkt den Zusammenhalt der verschiedenen Dorfteile und soll daher weiter gestärkt werden, indem neue Nutzungen entlang von ihr angeordnet werden.

Die Ränder: Entlang klarer geografischer Grenzen, wie einem Fluss oder Kanal, grenzt sich auch die Bebauung mit einer klaren Kante ab. Zu den Feldern hin verspringen die Kanten der Bebauung – die Übergänge sind hier freier und informeller. Dieses Prinzip soll auch in Zukunft weitergeführt werden. Lediglich der zentrale Grünstreifen, der zwischen nördlichem und südlichen Dorf vermittelt, soll durch landschaftlich gestaltete, klare Kanten die Wahrnehmbarkeit und Unterscheidung privater und öffentlicher Flächen erleichtern.

Das Dorfmobil: An verschiedenen Stellen im Dorf platziert – vielleicht am Straßenrand oder in einer Scheune – könnte das Dorfmobil in Zukunft das Leben auf dem Dorf auch ohne eigenes Auto ermöglichen.

Wohnraum: Das Prinzip  gemeinsamer Zufahrtswege und in ‚zweiter Reihe‘ liegender Gebäude, das den alten Dorfkern prägt, kann als hohes wohnliches Potenzial weiter ausgebaut werden. Das Innere der Häuserzirkel könnten zu Gemeinschaftsflächen werden, die je nach Interesse und Bedarf der Anwohner umgestaltet und genutzt werden könnten. Es sollen zeitgemäße Wohnformen erprobt werden, von Doppelhäusern und Einliegerwohnungen bis hin zu mehr temporären Wohnräumen. Gepflegte Nachbarschaften und Solidarität sollen in den Vordergrund rücken.

Am 10. März werden wir Ihnen diese Ideen bei unserer Ausstellung in Steinmauern ausführlicher erläutern  – ich würde mich freuen, Sie dort zu treffen!

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